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Stadt Niebüll kürt Siegerinnen beim Schulwettbewerb zur Verringerung von Plastikmüll

„Halb so viel – Doppelt so gut“ – Mit diesem Slogan und einem Logo, das eine große und eine kleine Gelbe Tonne ziert hat Lina Schwobe aus der Klasse 8e der Friedrich Paulsen Schule den Schulwettbewerb der Stadt Niebüll zur Verringerung von Plastikmüll und damit 250 € für die Klassenkasse gewonnen. Entstanden ist der Entwurf im Kunstunterricht von Herrn Niko Bekehermes im Rahmen einer Unterrichtseinheit zum Graphic Design.

Auf den zweiten Platz landete die sprechende Papiertüte Pipa „Ich bin GEGEN PLASTIKMÜLL! – und du?“ von Alina Thomsen aus der 10. Klasse der FPS, gleichbedeutend mit einem Preisgeld von 150 € für die Klassenkasse.
Alyssia  Andrews und Sina von Holdt holten mit ihrem gemeinsamen Entwurf „Wirf die Erde nicht weg!“ den 3. Platz und ein Preisgeld von 100 €, ebenfalls für die Klassenkasse der 8e an der FPS. Unter allen Wettbewerbsbeiträgen wurden zusätzlich mehrere Bücher „Strandgut aus Plastik“ von Jennifer Timrott, Vorsitzende des Vereins „Küste gegen Plastik“ verlost.

Die Stadt Niebüll hatte im Frühjahr dieses Jahres zu einem Schulwettbewerb „Entwicklung Kampagnenlogo- und –slogan zur Verringerung des Plastikmülls in Niebüll“ eingeladen. Bis Ende Mai sind dann an die 40 Einsendungen im Kampagnenbüro im Rathaus eingegangen. Die Jury, bestehend aus den Mitgliedern des städtischen Arbeitskreises zur Verringerung von Plastikmüll, machte sich die Entscheidung bei den vielen guten Vorschlägen nicht einfach.
Ausschlaggebend für den Entwurf von Lina Schwobe war letztendlich die sehr gelungene graphische Umsetzung sowie ein Slogan, der in seiner sehr einfach nachzuvollziehenden Bedeutung für eine insgesamt nachhaltig mit ihren Ressourcen umgehende Gesellschaft steht. Eingesetzt wird das Logo zukünftig auf Materialien und Veröffentlichungen zu diesem Thema.
Bürgermeister Wilfried Bockholt hat der Siegerentwurf so gut gefallen, dass er sich vorstellen kann, dass dieses Logo auch über die Stadtgrenze von Niebüll hinaus Verwendung finden könnte.

Stadt Niebüll / 23.Juni 2015