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Veranstaltungen


 

Malschule Seebüll zu Gast in der Stadtbücherei Niebüll

14.10.2017 bis
04.11.2017
Hauptstraße 46
25899 Niebüll

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Niebüll
Vom 14. Oktober bis 4. November 2017 wird die Malschule Seebüll zu Gast in der Stadtbücherei Niebüll sein. Ausgestellt werden 30 von Noldes Werk inspirierte Bilder junger Künstler. Im Mittelpunkt der Malschule für Kinder und Jugendliche stehen die Freude an der Kunst und das Experimentieren mit unterschiedlichen Techniken und Materialien. Unter der Leitung von Mechthild Gransow sind die Bilder in diesem Jahr in mehreren Workshops mit Schulen Südtonderns entstanden.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Samstag, dem 14. Oktober 2017 um 11.30 Uhr laden wir Sie und ihre Freunde herzlich ein.


Zur Eröffnung spricht Mechthild Gransow, Seebüll. Es folgt ein Grußwort des Amtes Südtondern durch Amtsvorsteher Peter Ewaldsen. Dirk Ehlers wird im Namen der Freunde der Nolde Stiftung Seebüll sprechen.

Zum ersten Mal präsentiert die Stadtbücherei Niebüll Bilder aus der Malschule Seebüll. Kinder und Jugendliche aus Schulen der Region stellen ihre Werke vor.

Die Malschule Seebüll besteht seit zehn Jahren. Die Ausstellung von Emil Noldes farbstarker Kunst im Wohn- und Atelierhaus sowie der selbstentworfene Garten mit seinen farbenprächtigen Blumen in Seebüll regen zu eigenen Gestaltungen an: Eigenes und Gesehenes verbinden sich. Der atmosphärische Raum der Malschule mit seiner breiten Glasfront hin zur Weite der grünen Marsch mit ihrem unendlichen Himmel fasziniert und steigert die Freude am künstlerischen Schaffen.

Die Ausstellung „Die Malschule Seebüll zu Gast in der Stadtbücherei Niebüll“ mit Arbeiten verschiedener Schulen und Altersstufen gibt einen Einblick in die Malschule Seebüll. Die thematische Vielfalt in Emil Noldes Werk ermöglicht unterschiedliche Umsetzungen.

So inspirierte das Gemälde „Gesellschaft“ (1910/11) zum Projekt „Feine Dame“/„Feiner Herr“: Die Kinder der Alwin-Lensch-Schule Niebüll (4. Klasse) schufen ihre Visionen in Temperafarben auf großformatigem Papier und die Erstklässler der Stadumer Grundschule setzten Tuschpinsel und Aquarell auf Chinapapier ein.

Das Gemälde „Kerzentänzerinnen“ (1912) regte die Kinder der Grundschule Süderlügum zum Thema „Tanz“ an: Während die Viertklässler ihre Tanzfiguren in Tuschpinsel und Aquarell entstehen ließen, malten die Kinder der 1. und 2. Klasse mit Temperafarben auf großen Formaten. Ebenso interpretierten die Schüler der Friedrich-Paulsen-Schule Niebüll (8. Klasse) das dynamische „Tanz“-Motiv und kombinierten das druckgraphische Verfahren der Monotypie mit dem Aquarell.

Nolde ist berühmt für seine Blumenbilder. Inspiriert von seinen Werken und seinem Garten, schufen die Schüler der Friedrich-Paulsen-Schule Niebüll (8. Klasse), der Emil-Nolde-Schule Neukirchen (5. Klasse) und der Grundschule Süderlügum (1./2. Klasse) eine Fülle von farbstarken Arbeiten in Scribtol.

Das Gemälde „Stilleben (mit gestreifter Ziege)“ (1920) führte in der Grundschule Süderlügum zu eigenen Tierkreationen in Ton (3. Klasse) und zu Tierreliefs mit Kleisterpapier und Temperafarben (1./2. Klasse). Auch die Plastiken von Henry Moore, der berühmte Gast zum 150. Geburtstages Noldes, regten zu Figuren aus Gips an (4. Klasse).

Die Kunst und der Garten von Emil Nolde lassen sich auf vielfältige Weise erfahren. Die Begegnung mit dem Original und der farbenprächtigen Natur ermutigen das Schöpferische, das in jedem Menschen steckt, und sich in der Malschule Seebüll voll entfalten kann. Eine Auswahl dieser phantastischen Arbeiten zeigt erstmals die Stadtbücherei Niebüll.

 

 

 

 

 


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