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Peter August Böckstiegel Ausstellung

Vom 09.07.22-23.10.22 gibt es im Richard Haizmann Museum eine expressionistische Ausstellung von Peter August Böckstiegel zu bestaunen. Die Ausstellung kann man Dienstags bis Freitags von 11.00-16.30 Uhr, Samstag von 11.00-13.00 Uhr und am Sonntag von 14.00-17.00 Uhr besuchen.
09.09.2022
11:00 Uhr bis 16:30 Uhr
Niebüll
+49 4661 1010; info@haizmann-museum.de

Die neue Ausstellung im Richard Haizmann Museum zeigt 50 Werke von Peter August Böckstiegel aus der Sammlung Bunte. Die Sammlung Bunte vereint eine große Spannbreite an Werken, so sind Gemälde, Aquarelle, Zeichnungen und Grafiken im Richard Haizmann Museum zu sehen.

Der 1889 geborene Bauernsohn Böckstiegel war Schüler von Ludwig Godewols (1870-1926), der an der 1907 in Bielefeld gegründeten und durchaus fortschrittlich orientierten Kunsthandwerkerschule lehrte. Böckstiegel wurde schon früh als wichtigstes Mitglied der Godewols-Klasse wahrgenommen. Er begeisterte sich wie viele junge Künstler seiner Generation für Vincent van Gogh und für den Expressionismus der »Brücke«. Um sein Studium im Geist dieser Künstler fortzusetzen, ging er 1913 nach Dresden und führte dort bis 1945 sein Atelier.
Die Sammlung Bunte vereint mehrere Hauptwerke aus Böckstiegels Frühwerk. Allein aus dem Jahr 1912, in dem die Godewols-Klasse die »Sonderbund«-Ausstellung in Köln besuchte, zeugen das »Winterbild mit Bauernhäusern«, das »Bauernmädchen aus Arrode« und das »Erntefeld« von Böckstiegels künstlerischer Qualität. Weiterhin zu sehen sind Werke, die deutlich vom Expressionismus beeinflusst sind, darunter das frühe Gemälde »Mundharmonikaspieler« und das Aquarell »Kopf Thorlümke mit Filzhut«, dieser ist Teil einer bemerkenswerten Serie von markanten Bauernköpfen. Ebenfalls zu sehen sind Werke Böckstiegels, die erst in den vergangenen Jahren auf dem Kunstmarkt auftauchten. Besondere Bedeutung hat dabei das »Stillleben mit Pickelhaube« von 1915 aus der Zeit des Ersten Weltkrieges. Ein besonders qualitätvolles Beispiel für die die expressionistische Druckgrafik der Jahre nach dem Krieg ist der großformatige Holzschnitt »Klage der Frauen« von 1919.

Die Eröffnung der Ausstellung ist am 9. September um 20 Uhr. Es sprechen der Sammler Prof. Dr. Hermann-Josef Bunte und Dr. Karin Tuxhorn. Zu sehen ist die Ausstellung bis zum 23 Oktober.


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